News und Aktuelles:

Medikamente: Alkoholfreie Arzneimittel

Schwangere, Leber- und Alkoholkranke sowie Kinder sollten wenn möglich immer auf alkoholfreie Medizin ausweichen

Stehen für das gleiche Anwendungsgebiet neben alkoholhaltigen Arzneimitteln zum Einnehmen auch promillefreie Alternativen zur Verfügung, müssen diese bei bestimmten Patienten künftig verordnet werden. Das hat jetzt der Gemeinsame Bundesausschuss GBA in einer Änderung der Arzneimittel-Richtlinie beschlossen. Neben Kindern bezieht sich das vor allem auf Leber- und Alkoholkranke, Epileptiker, Hirngeschädigte und Schwangere.


[Quelle: Apotheken Umschau, Bildnachweis: Tabato Images/RY

Hausapotheke überprüfen!

Die Einnahme "abgelaufener" Mittel kann gefährlich sein

Jeder dritte Bundesbürger achtet nicht auf das Verfalldatum seiner Arzneimittel, fand das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der Techniker Krankenkasse heraus. Besonders sorglos gehen die 18- bis 25-Jährigen mit Medikamenten um: 38 Prozent von ihnen werfen keinen Blick auf den Datumsaufdruck (über 65-Jährige: 23 Prozent).

Die Einnahme "abgelaufener" Mittel kann gefährlich sein. Weil sich in geöffneten Packungen leicht Keime bilden, sollte man das Anbruchdatum auf der Schachtel notieren – Augentropfen etwa sind dann nur noch vier bis sechs Wochen haltbar.

Rat: Arzneivorräte in der Hausapotheke einmal im Jahr überprüfen.

[Quelle: Apotheken Umschau, Bildnachweis: W&B/Bernhard Limberger]

Fetter Fisch hilft dem Herzen

Manch einer kann sein Herzrisiko verringern, wenn er einmal pro Woche fetten Fisch verspeist

Männer im mittleren und höheren Alter, die einmal pro Woche fetten Fisch mit einem hohen Anteil von Omega-3- Fettsäuren – etwa Hering oder Makrele – essen, senken das Risiko einer Herzschwäche um etwa ein Drittel. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Harvard Medical School in Boston (USA) in dem Fachblatt European Heart Journal. Sie hatten rund 40.000 Männer sechs Jahre lang beob achtet. Wer öfter als einmal die Woche Fisch verzehrte, hatte jedoch keinen weiteren Vorteil.

14.09.09, Apotheken Umschau, Bildnachweis: PhotoDisc/RYF

Apotheken Umschau / www.apotheken-umschau.de

Kakao fürs Herz

Die Pflanze ist reich an Flavonol. Dieser Stoff spielt eine Rolle bei der Regeneration geschädigter Gefäßwände

Der Pflanzeninhaltsstoff Flavonol – unter anderem enthalten in Kakao und Grünetee – bessert offenbar Gefäßschäden und kann so den Verlauf einer koronaren Herzkrankheit günstig beeinflussen. Dies berichtete ein deutsch-amerikanisches Forscherteam von den Universitätskliniken Aachen und Davis (Kalifornien) auf der Jahrestagung der Deutschen Kardiologen in Mannheim.

Aktuellen Studien zufolge mobilisieren flavonolreiche Lebensmittel sogenannte Gefäßvorläuferzellen, die bei der Regenaration geschädigter Gefäßwände eine wichtige Rolle spielen.

11.09.09, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Panthermedia/Benno Hansen

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Brokkolisprossen hemmen Bakterienwachstum

Der Verzehr der jungen Pflänzchen kann den Magen schützen

Wer regelmäßig Brokkoli-Sprossen isst, tut seinem Magen etwas Gutes: Wie Forscher der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore (USA) in dem Fachblatt Cancer Prevention Research berichten, hemmt die in den Sprossen enthaltene Substanz Sulforaphan die Vermehrung des schädlichen Magenbakteriums Helicobacter pylori und schützt so vor Magengeschwüren, Gastritis und Magenkrebs.

25 infizierte Personen hatten acht Wochen lang täglich 70 Gramm frische Brokkoli-Sprossen verzehrt. Danach war der Keimbefall um 40 Prozent verringert. Bei der Kontrollgruppe, die Alfalfa-Sprossen aß, die kein Sulforaphan enthalten, blieb er unverändert.

07.09.09, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Jupiter Images GmbH/Polka Dot Images

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